Kostenerstattung

Kostenerstattung für Hausanschlüsse

Der AZV erhebt Kostenerstattungen für die Herstellung, Erneuerung (Ersatzneubau), Veränderung und Beseitigung der Grundstücksanschlüsse (Anschlussleitungen vom Hauaptsammler bis maximal einen Meter hinter der Grundstücksgrenze).

Die Aufwendungen für die Herstellung und/oder den Ersatzneubau (Erneuerung) des Grundstücksanschlusses an die zentralen öffentlichen Abwasseranlagen und/bzw. an die besonderen zentralen öffentlichen Abwasseranlagen (Anschlussleitung vom Hauptsammler bis maximal 1 Meter hinter die Grenze des zu entwässernden Grundstückes) werden vom AZV nach einem Einheitssatz pro laufendem Meter Kanalanschluss berechnet.

Die laufenden Meter werden errechnet mit der Annahme, dass der Grundstücksanschluss im rechten Winkel zur Straßenachse, vom Anschlusspunkt aus, bis zur Straßenmitte verläuft. Eine Kostenerstattung wird bis zu einer maximalen Länge von 8 m (bis zur fiktiven Straßenmitte) erhoben. Darüber hinausgehende Längen, die sich im Einzelfall ergeben können, sind nicht vom Grundstückseigentümer zu tragen.

Entstehen des Erstattungsanspruchs

Der Erstattungsanspruch entsteht mit der betriebsfertigen Herstellung bzw. Ersatzneubau (Erneuerung) des Anschlusses oder mit der Beendigung der Maßnahme.

Ist ein Anschluss an eine Trennkanalisation herzustellen, entsteht ein Erstattungsanspruch im Rahmen der Aufwandsspaltung (getrennt für die Herstellung bzw. den Ersatzneubau) jeder einzelnen Anschlussleitung.

Ausnahme: Bei Verlegung eines Schmutz- und Niederschlagswasserkanal in einem gemeinsamen Graben wird nur eine Kanallänge abgerechnet.